Refugee Crisis - Inspire to (Re)Act!

September 2017, Aghveran (Armenien)

Hast Du dich jemals als eine Minderheit innerhalb einer fremden Umgebung, wo du noch nicht einmal die Sprache oder kulturellen Eigenheiten verstehst, gefühlt? Unsere Jugendbegegnung gab 36 Jugendlichen die Chance, sich “in die Haut eines anderen” hineinzuversetzen - insbesondere in die Situation eines Flüchtlings. Durch enge Zusammenarbeit mit der armenischen NRO ArmActive organisierten wir einen Jugendaustausch für Jugendliche aus Armenien, der Ukraine, Italien, Ungarn, Bosnien & Herzegowina, Kroatien und Deutschland in Aghveran, Armenien.

Während unseres Projektes hatten unsere Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr Verständnis verschiedener Kulturen und deren Gebräuche, der Situation von Flüchtlingen in den teilnehmenden Ländern und die nötigen rechtlichen Hintergründe zu erweitern.

 

Unsere Aktivitäten umfassten z.b. einen “Praktikumstag” in lokalen Einrichtungen und die Organisation eines Events in einer Schule in Aghveran. Dadurch entwickelten die Teilnehmer*innen vor allem ihre Kommunikationsfähigkeiten, und bekamen einen Einblick in mögliche Emotionen, Ängste und kommunikative Schwierigkeiten, die durch kulturelle Differenzen auftreten können.

 

Das Projekt ermöglichte unseren Teilnehmer*innen, ihre persönlichen Grenzen zu überwinden, sich in einem neuen Kontext zurecht zu finden, und ihr Wissen über die rechtlichen Situationen in anderen europäischen Staaten zu erweitern. Wir glauben, dass sich die Ergebnisse positiv auf das Zusammenleben auf unserem Kontinent auswirken werden und dass es zu einer toleranten Gesellschaft mit Respekt für andere Kulturen, Religionen und gesellschaftlichen Minderheiten beiträgt.


Have you ever experienced life as a minority in a strange environment where you cannot even communicate with people? Our Youth Exchange gave 36 young people the opportunity to “feel themselves in someone else’s skin” - namely in the situation of a refugee. In close collaboration with the Armenian NGO ArmActive, we implemented a Youth Exchange for youngsters from Armenia, Ukraine, Italy, Hungary, Bosnia & Herzegovina, Croatia and Germany in Aghveran, Armenia.

 

During our project, the participants extended their knowledge of other cultures and practises, and discussed the refugee situation in different European countries, especially regarding the legal and theoretical knowledge of human rights. Among many workshops, our activities included a day of work experience in local family businesses or homes, fostering the communication skills of the participants and exposing them to possible cultural difficulties.

 

The project allowed our participants to transgress their personal boundaries, gave them the opportunity to try themselves in new roles and situations, while fostering the understanding about the emotional, practical and legal situation that refugees face within European states. We envisage the potential long-term benefits to be very positive in terms of an increased tolerance towards minorities in European countries, a willingness to understand different religions, cultural values and backgrounds and thus a more peaceful life on our continent.